AfD-Fraktion im Gemeinderat Mannheim Pressemitteilung – 31. August 2026
Mannheim. Am Samstagabend, dem 29. August 2026, wurde eine Gruppe von rund 20 Personen – darunter nach übereinstimmenden Berichten auch ältere Menschen und Frauen – in Mannheim-Wohlgelegen von einer weit überlegenen Zahl vermummter Linksextremisten überfallen. Die Angreifer, nach Presseberichten rund 40 Personen, gingen mit Pfefferspray und Schlagstöcken auf die wehrlose Gruppe los. Die Bilanz: mehrere Verletzte, darunter ein Betroffener mit gebrochenem Arm und Platzwunden, der ins Krankenhaus musste.
Die Täter selbst feiern die Tat in einem Bekennerschreiben auf der linksextremen Plattform Indymedia offen als „erzieherische Abreibung" und sprechen unverhohlen von einer bewussten Entscheidung, „abseits des bürgerlichen Staates und seiner Institutionen" – also außerhalb von Recht und Gesetz – Gewalt gegen politisch Andersdenkende auszuüben.
„Das ist keine politische Auseinandersetzung mehr, das ist eine Menschenjagd Andersdenkender – das ist Faschismus.", erklärt Heinrich Koch, Fraktionsvorsitzender der AfD-Fraktion im Gemeinderat Mannheim. „Menschen, die abends essen gehen wollten, wurden auf offener Straße von einem Mob umstellt, verprügelt und mit Pfefferspray attackiert. Die Täter brüsten sich öffentlich mit ihrer Tat. Und was passiert? Nach unserer Kenntnis bislang: Schweigen. Kein Wort der Verurteilung von den anderen Fraktionen im Mannheimer Gemeinderat, kein Bericht im Mannheimer Morgen. Linke Gewalt ist zur Normalität geworden, während die Täter noch feiern dürfen. In unserem Land ist etwas grundlegend faul."
Die AfD-Fraktion weist darauf hin, dass es sich hierbei keineswegs um einen Einzelfall handelt: Bereits im Juni 2026 wurden Mitglieder derselben Gruppierung in Hamburg auf identische Weise – mit Schlagstöcken und Pfefferspray durch 30 bis 40 Vermummte – angegriffen; der politisch weisungsgebundene Staatsschutz ermittelt dort bis heute. Ein Muster gezielter, organisierter linksextremer Gewalt gegen politisch Andersdenkende zeichnet sich damit deutlich ab.
„Wir fordern vom Oberbürgermeister und von allen Fraktionen im Gemeinderat von Mannheim, eine klare, öffentliche Verurteilung dieser Tat – ohne Wenn und Aber. Und wir fordern von der #Polizei eine konsequente Verfolgung der Täter, die sich selbst öffentlich bezichtigt haben", so Koch weiter. „Wer schweigt, wenn Bürger auf offener Straße zusammengeschlagen werden, macht sich mitschuldig an der Verrohung unseres politischen Klimas."
Die AfD-Fraktion im Gemeinderat Mannheim hat eine entsprechende Anfrage an die Polizei gestellt und wird das Thema auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung setzen und eine Anfrage an die Verwaltung zu den Ermittlungen sowie zu den Sicherheitsvorkehrungen für Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Raum stellen.
Kontakt: AfD-Fraktion im Gemeinderat Mannheim afd@mannheim.de