Pressemitteilung
Mannheim, 4. März 2026 – Grundlage der folgenden Zahlen ist eine Kleine Anfrage des Ludwigsburger Bundestagsabgeordneten Martin Hess (AfD) an die Bundesregierung zur Kriminalitätsentwicklung am Mannheimer Hauptbahnhof (BT-Drucksache 21/4056).
Die aktuellen Zahlen der Bundespolizei zur Kriminalitätsentwicklung am Hauptbahnhof Mannheim für die Jahre 2024 und 2025 zeigen eine alarmierende Entwicklung in mehreren besonders sicherheitsrelevanten Deliktbereichen.
Nach Angaben der Bundesregierung stiegen einzelne Straftaten deutlich an. So erhöhte sich die Zahl der Gewaltdelikte von 232 auf 248 Fälle (+7 Prozent). Besonders stark fiel der Anstieg bei den Sexualdelikten aus: Hier wurden 2024 insgesamt 11 Fälle registriert, im Jahr 2025 bereits 16 Fälle (+46 Prozent). Auch Sachbeschädigungen nahmen zu und stiegen von 139 auf 154 Fälle (+11 Prozent).
Der Mannheimer Hauptbahnhof zählt mit rund 99.000 Reisenden täglich zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Baden-Württembergs. „Gerade an einem so stark frequentierten Ort muss ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet sein. „Der Anstieg bei Gewalt- und Sexualdelikten ist deshalb ein ernstzunehmendes Signal“, erklärt Jörg Finkler, sicherheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Gemeinderat Mannheim.
Nach den vorliegenden Daten stellen unter den bekannten Tatverdächtigen Nichtdeutsche einen erheblichen Anteil. „Diese Entwicklung zeigt, dass wir eine klare und konsequente Sicherheitsstrategie für den Hauptbahnhof und sein Umfeld benötigen“, so Finkler weiter.
Die AfD-Fraktion Mannheim fordert daher eine umfassende Risikoanalyse für den Bereich des Hauptbahnhofs sowie verstärkte Maßnahmen zur Kriminalitätsprävention. Dazu zählen insbesondere eine dauerhaft erhöhte Polizeipräsenz, der Ausbau moderner Videoüberwachung, bessere Beleuchtung in sicherheitsrelevanten Bereichen sowie konsequente Kontrollen zur Bekämpfung von Waffen- und Drogenkriminalität.
Der Mannheimer Hauptbahnhof ist das Eingangstor unserer Stadt. Sicherheit im öffentlichen Raum ist ein Grundrecht der Bürgerinnen und Bürger.